MGV Concordia Heiden 2011Mittwoch, 23. März 2011, 07:25 Uhr
Inhaltsverzeichnis
04. BZ: Chormusik der Extraklasse
03. BZ: Musikalischer Ohrenschmaus
02. BZ-Bericht "Drei Sänger"
01. BZ-Bericht von der Generalversammlung
Mittwoch, 23. März 2011, 07:17 Uhr
Chormusik der Extraklasse
MGV Concordia Heiden und seine Mitstreiter begeistern das Publikum
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Das Repertoire des MGV Concordia Heiden ist weit gefächert: Das bewiesen die Sänger beim Jahreskonzert in der Stadthalle Vennehof. (Foto: Bleker)
Heiden/Borken (acb) „Singen mit Freude“. Der Männergesangverein (MGV) Concordia Heiden hat am Sonntagabend beim traditionellen Jahreskonzert in der Stadthalle Vennehof seine Begeisterung für Musik ein weiteres Mal unter Beweis gestellt.
„Lebensfreude in den Herzen“ - mit diesem schwungvollen Titel von Peter Brettner eröffnete der Heidener Traditionsverein nach der Begrüßung durch den ersten Vorsitzenden Robert Busch den Abend mit Chormusik der Extraklasse.
Unter der Leitung von Musikdirektor Otto Groll erlebte das Publikum eine musikalische Reise auf höchstem Niveau. Das Repertoire des MGV Concordia Heiden ist weit gefächert. Es umfasst verschiedenste Musikrichtungen und reicht vom Kirchenlied bis zum Opernchor, vom deutschen und europäischen Volkslied über Musical- und Operettenmelodien bis zu Spirituals und Folklore aus aller Welt.
Chorleiter Otto Groll, auch „der Mann, der die Chormusik entstaubt hat“ genannt, dirigierte sein Ensemble und schwang den Taktstock zu Liedern aus „La Bohème“ oder „Turandot“, aber auch zu eigenen Stücken. Unterstützt wurde der Chor von den drei Instrumentalisten der Rhythmusgruppe Heiden und Hans Deing am Akkordeon.
Am Flügel begleitete Professor Xaver Poncette die gesanglichen Darbietungen. Zudem untermalte Josef Böing die beiden Stücke „American Folksongs“ und „Edelweiß“ mit seiner Mundharmonika.
Neben den rund 50 Sängern der „Concordia“, brillierten auch die beiden Solisten Ricardo Tamura und Isabelle Razawi. Der aus Brasilien stammende Tenor und die mehrfach ausgezeichnete Sopranistin wurden für ihr stimmgewaltiges Können mit anhaltendem Applaus honoriert. Durch das mehr als zweistündige Programm führte auch in diesem Jahr charmant Angelika Nehm, die vor allem durch ihre Tätigkeiten beim Westdeutschen Rundfunk bekannt ist.
Nach einem fulminanten Finale hielt es das Publikum nicht mehr auf den Stühlen. Alle Akteure ernteten anerkennenden Jubel und tosenden Beifall für ein facettenreiches, sowie stimmlich als auch musikalisch ausgezeichnetes Konzert.
Quelle: Borkener Zeitung, 22. März 2011
Freitag, 11. März 2011, 18:47 Uhr
Musikalischer Ohrenschmaus in Dur und Moll
MGV Concordia Heiden lädt zum Jahreskonzert in den Vennehof / Tickets im Vorverkauf
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Die Solisten beim MGV-Jahreskonzert: Isabelle Razawi und Ricardo Tamura. (pd)
HEIDEN (kp). In Dur und Moll, heiter und getragen, auf Deutsch und Italienisch spürt der Männergesangverein ( MGV) Concordia Heiden in Liedern von Giacomo Puccini über Johann Strauß bis Otto Groll die „Klangfarben" eingängiger Melodien aus Opern, Operetten und Musicals auf. Beim traditionellen Jahreskonzert in der Borkener Stadthalle Vennehof bringt der MGV am Sonntag, 20. März, Heiteres und Getragenes, Andächtiges und Verschmitztes zu Gehör. Um 17 Uhr beginnt das facettenreiche „Klangfarben"-Konzert. Unter der Leitung von Musikdirektor Otto Groll zieht der MGV alle Register seiner Sangeskunst.
„Gemeinschaftliches Singen verbindet, und die Mitgliedschaft im Chor bedeutet nicht nur nette Unterhaltung, sondern auch Freundschaft und Unterstützung." Das schreibt der Vorsitzende des MGV, Robert Busch, im Programmheft. Gemeinschaftliches Singen überwinde Grenzen zwischen Generationen und Schichten und sei somit wichtig für die soziale Integration, so Busch. Singen bringe aber vor allem Freude - Zuhörern wie Sängern gleichermaßen.
Neben dem MGV treten beim Konzert Isabelle Razawi und Ricardo Tamura als Gäste auf.
Die Sopranistin Razawi ist mehrfache Preisträgerin und war von 1998 bis 2004 Ensemblemitglied am Stadttheater Bern. Dort war sie unter anderem als Despina in „Cosi fan tutte" sowie als „Königin der Nacht" zu hören. Seit 2006/2007 ist die Sängerin fest am Theater Krefeld/Mönchengladbach.
Ricardo Tamura sei durch seine Auftritte in mehr als 50 Partien in Deutschland und im Ausland bekannt, heißt es in der Ankündigung. Der Schwerpunkt seines Repertoires liege in der italienischen Oper, dort habe der gebürtige Brasilianer fast alle Hauptrollen aus seinem Fach gesungen. Einer der bisherigen Höhepunkte seiner Karriere war sein Auftritt 2009 als „Radamès" in der Arena di Verona. Seine meist gesungene Rolle - der „Don José" in Bizet's „Carmen" - hat er in der jüngsten Spielzeit in Hannover und in Litauen gesungen.
Als Moderatorin führt Angelika Nehm durchs Programm. Weitere Mitwirkende sind Prof. Xaver Poncette (Flügel), die Rhythmusgruppe Heiden und Hans Deing (Akkordeon).
> Karten gibt's im Vorverkauf (13 Euro ): Bürgerbüro Heiden, Sparkasse Westmünsterland in Heiden, Volksbank Heiden, Gasthof Dunckhöfner, Haarmoden Denker, Cafe Jägers, Metzgerei Oenning, Hotel Beckmann, Ticket-Center Borken sowie bei den Chorsängern. An der Abendkasse: 15 Euro.
Sonntag, 27. Februar 2011, 18:19 Uhr
Drei Sänger
Porträt: Willi Nienhoff, Werner Becker und Hans-Bernd Beumling
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Werner Becker, Willi Nienhoff und Hans-Bernd Beumling (Foto: Konert)
Von Hubert Konert
HEIDEN. Alle drei eint: Sie sind seit 50 Jahren dabei. Beim MGV Concordia Heiden fühlen sie sich richtig gut aufgehoben. Für Willi Nienhoff (68), Werner Becker (71) und Hans-Bernd Beumling (68) ist Singen nicht nur gesund, sondern auch ein Stück Heimat.
„Ich hätte viel verpasst, wenn ich nicht in den Chor gegangen wäre“, berichtet Willi Nienhoff, der Vater dreier Kinder ist, der in Marbeck aufwuchs, den Beruf des Kfz-Elektrikers gelernt hat und gerne an Traktoren herumtüftelt. Für Willi Nienhoff ist der MGV ein „Tor zur Welt und ein Stück geselliges Leben“.
Willi Nienhoff führt seit vielen Jahren die Anwesenheitsliste in den wöchentlichen Proben. Sie dient als Grundlage für die Jahresstatistik. „Wir schätzen sein sonniges Gemüt, seinen trockenen Witz und seinen mitunter hintergründigen Humor“, steuert Sangesbruder Hans-Bernd Beumling zum Porträt bei.
Er muss es wissen. Denn Hans-Bernd Beumling hat sich bereits in jungen Jahren in der Vorstandsarbeit engagiert und hat alle Ämter durchlaufen. In den vielen Jahren seiner Tätigkeit beim MGV war es sein besonderes Anliegen, „in harmonischer Zusammenarbeit mit dem Chorleiter die Qualität und das gesangliche Niveau des Chors zu festigen und wenn möglich auszubauen“.
„Als ich mit 18 Jahren zur Chormusik kam, sang man beim MGV Concordia Heiden noch mit viel Pathos von ,Rüdesheimer Wein, vom ,Küfergesellen und vom ,Brauhaus zur kupfernen Nase“, erzählt Beumlung, der in Bocholt geboren wurde und in Marbeck und Heiden aufgewachsen ist. Die Chorliteratur habe er als „antiquiert“ und „verstaubt“ empfunden, berichtet der Verwaltungsfachwirt, der Vater einer Tochter ist: „Das hat einen jungen Sänger nicht gerade begeistert.“ Geändert habe sich das aber im Mai 1966, als Otto Groll die Leitung des MGV Concordia Heiden übernahm.
„Dann war rhythmische Chormusik angesagt, internationale Folklore, Chorwerke, die von Groll komponiert beziehungsweise bearbeitet wurden, häufig unterstützt durch Instrumente wie Klavier, Gitarre, Bass und Schlagwerk“, erinnert Beumling.
Die Proben machten nun Spaß. „Otto verstand es auch, mit pädagogischem Geschick die Sänger zu begeistern, vor Auftritten und Konzerten zu motivieren“, fasst Tenor Beumling zusammen. Groll sei maßgeblich an der Organisation großer Konzerte in der Münsterlandhalle, der Philharmonie Essen, im Konzerttheater Coesfeld sowie an den großen Chor- und Konzertreisen durch die USA beteiligt gewesen.
Im Jahre 2012 steht eine weitere Konzertreise der Chorgemeinschaft in den Süden der iberischen Halbinsel „Andalusien“ auf dem Programm.
„Es ist gut, wenn man dienstags den Otto sieht“, fasst Werner Becker, der Bariton, sein Grundgefühl zusammen. „Wir duzen uns sofort, das ist normal“, sagt der 71 Jahre alte Heidener, der zwei Kinder hat und den Beruf des Stuckateurs gelernt hat. Becker schätzt die Gemeinschaft, die Freundschaft, die in den vergangenen Jahrzehnten gewachsen ist, die Feste, die Feten und Fahrten. Nicht zu vergessen: „Das Bierchen danach.“ Wichtig sei es, möglichst mit dem gleichen Nebenmann zu singen.
Becker verspürt vor den Konzerten noch immer „eine leichte Anspannung“. „Nach dem ersten Lied wird es besser“, sagt der 71-Jährige, der vor allem als Solo-Bariton auf der Bühne steht.
An Heiden schätzen die drei Sänger das vielfältige Vereinsleben und das Schützenfest. Die Nähe zu Bekannten und Freunden ist ihnen wichtig.
Haben sie schon einmal ein Konzert richtig in den Sand gesetzt? Die drei Sänger überlegen und schauen sich an. „Nein“, sagt Hans-Bernd Beumling. Er wünscht sich „mehr Zuspruch von jüngeren Leuten. Das wäre gut für uns“.
Quelle: Borkener Zeitung, 26. Februar 2011
Montag, 24. Januar 2011, 16:00 Uhr
Drei Leistungsträger des Chors ausgezeichnet
Generalversammlung des MGV Concordia / Starke Gemeinschaft / Becker, Nienhoff und Beumling geehrt
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Im Bild (von links): Otto Groll, Helmut Tücking, Willi Nienhoff, Heinz Hüning, Hans-Bernd Beumling, Martin Kapell, Werner Becker, Josef Becker und Robert Busch.
(Foto: mge)
HEIDEN (mge). Konzerte mit hervorragender Resonanz und zahlreiche Proben: „Es war ein erfolgreiches Jahr“, resümierte Robert Busch, Vorsitzender des Männergesangvereins Concordia Heiden bei der Generalversammlung am Samstag im Vereinslokal Dunckhöfner. Dass die Concordianer eine starke Gemeinschaft sind, dokumentierte auch der gute Besuch der Veranstaltung, in der es nicht um den Gesang, sondern um Regularien und Ehrungen ging.
Letztere standen gleich am Beginn der Versammlung. Robert Busch überreichte jeweils eine Urkunde und ein Präsent an Bariton Werner Becker und die Tenöre Wilhelm Nienhoff und Hans-Bernd Beumling. Alle drei Sänger gehören zu den tragenden Säulen des Chors und sind seit 50 Jahren aktiv. Beumling war darüber hinaus Vorsitzender des Vereins.
Im Rückblick erinnerte Schriftführer Josef Becker an die sängerischen Höhepunkte des vergangenen Jahres: das Konzert im März im Vennehof, das Gruppensingen der Sängergruppe Hohe Mark im April, das Schützenfest in Heiden und der Cafehaus-Nachmittag in der Westmünsterlandhalle. Natürlich gab es weitere Auftritte unter Leitung von Otto Groll. Becker zeigte aber auch auf, dass der Erfolg nicht von ungefähr komme. In 47 Proben haben sich die Chormitglieder auf die Auftritte vorbereitet. Zufrieden mit dem Erfolg der Concordianer zeigte sich Dirigent Otto Groll. An den Probenbesuchen sei immer etwas zu verbessern, aber insgesamt könnten sich die Leistungen des Chors sehen lassen.
Auch die Finanzen sind in Ordnung, das ergab der Bericht von Kassierer Martin Kapell. Da die Kassenprüfer kein Stäubchen an der Kassenführung fanden und die Sänger von der guten Kassenführung profitierten, gab es eine erstklassige Entlastung für den Vorstand um den Vorsitzenden Robert Busch.
Der konnte fürs laufende Jahr zahlreiche Proben versprechen, aber auch das Jahreskonzert am 20. März in der Stadthalle in Borken, das Treffen der Gruppe Hohe Mark am 1. Mai und weitere Auftritte.
Über eine Konzertreise der Chorgemeinschaft Groll informierte Hans-Bernd Beumling. Auch in diesem Jahr stand die Wahl des Vereinslokals auf der Tagesordnung. Das bleibt natürlich Dunckhöfner.
Quelle: Borkener Zeitung, 24. Januar 2011
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